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Homöopathie
Kinesiologie


Die Bewegung eines jeden Teils

ist an die Bewegung des Ganzen gebunden"

( Hippokrates 460-377 v.Chr. )

Das Wort Kinesiologie setzt sich zusammen aus dem griechischen "Kinesis" = Bewegung und "Logos"= Lehre, also: Kinesiologie = Lehre von der Bewegung!

Geschichte der Kinesiologie
Die Kinesiologie entstand in den 60er Jahren in den USA. Begründer ist der Chiropraktiker Georg Goodheart.

In der Kinesiologie fließen Erkenntnisse vieler Fachrichtungen zusammen und ergänzen sich:
- Chiropraktik zwischen Muskeln, Gelenken 
  und Wirbelsäule

- die Energie- und Meridianlehre der traditionellen  
   
   chinesischen Medizin (TCM) mit der Idee:
Gesundheit resultiert aus dem Gleichgewicht und der Harmonie mit allem,  also einem perfekten Zustand in dem es weder ein Zuviel noch ein Zuwenig gibt.

Hilfsmittel in der Kinesiologie ist der Muskeltest, mit dem Ungleichgewichte erkannt werden können, d.h. man schaut wo Unter- oder Überenergien sind, die das Wohlbefinden beeinträchtigen können.
Unter zu Hilfenahme der Erkenntnisse der Akupunkturlehre werden diese Energiezustände ausbalanciert, allerdings ohne zu Nadeln. Ziel ist also das Ausgleichen von Dysbalancen.
Die erste Entdeckung Goodhearts bezog sich auf Muskelun-gleichgewichte. Bis dahin ging man davon aus, das erst verspannte Muskeln zur Schwächung anderer Muskeln führen.
Goodheart drehte diese Erkenntnis um, ein schwacher Muskel führt zu Verspannungen im korrespondierenden Muskel der gegenüberliegenden Körperseite. Dazu kam die Aufdeckung der Verbindung zwischen Muskeln, Organen und Drüsen und dem Meridiansystem. Hier machte er sich die Arbeiten von Dr. Felix Mann zu Nutze, der die Akupunktur in die britische Schulmedizin einführte. Goodhearts Neuerung bestand im Auffinden einer Verbindung zwischen Meridianen und bestimmten Muskeln.
Seinen Untersuchungen zufolge verursacht etwa eine kranke Lunge nicht nur ein Ungleichgewicht im Lungenmeridian, sondern auch im dazugehörigen Muskel, dem Deltoideus. Umgekehrt deutet ein schwacher Muskel auf ein Ungleich-gewicht in dem entsprechenden Meridian und dem korrespondierenden Organ hin.
Goodheart entwickelte nun eine Reihe von Muskeltests, die die sechs Yin und die sechs Yang Meridiane, sowie Zentral- und Gouverneursgefäss mit bestimmten Muskeln in Verbindung bringt.
Zur Balancierung von Ungleichgewichten setzte er diverse Punkte an der Körperoberfläche ein.

- neurolymphatische Massagepunkte:
Sie liegen auf der Vorder- und Rückseite des Körpers. Entdeckt wurden sie von dem Osteopathen Frank Chapman zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Während seiner eigenen Forschungen stieß Goodheart auf Beziehungen zwischen Chapmans Reflexpunkten und bestimmten Muskeln.
Das Lymphsystem ist ein wichtiges Drainagesystem im Körper. Eine gute Funktion dieses Systems bedingt eine gute Gesundheit. Durch Massage lassen sich diese Punkte stimmulieren, der Lymphfluss wird angeregt.
- neurovaskuläre Reflexpunkte:
In den 30-er Jahren entdeckte der Chiropraktiker Bennet aus Kalifornien, Zonen auf dem Kopf, die bei leichter Berührung die Blutzufuhr zu bestimmten Organen und Drüsen verbesserten. Goodheart fand heraus, dass durch Berühren dieser Punkte schwache Muskeln stark wurden. Dies geschah immer dann, wenn die Muskelschwäche auf einer mangel-haften Durchblutung beruhte. Durch das Berühren dieser Punkte kommt es zu einer tiefen Entspannung. Die neuro-vaskulären Punkte für den Magen zum Beispiel liegen auf der Stirn. Sie dienen auch als Behandlungspunkte für den Abbau von emotionalem Stress.
- Meridianabfahren:
Meridiane sind Energiebahnen im Körper durch die die Lebensenergie Chi fließt. Ein schwacher Muskel weist in der Regel auf eine Störung im Energiefluß des mit diesem Muskel verknüpften Meridians hin. Der Energiefluß kann angeregt werden indem man mit den Fingern in der entsprechenden Richtung abfährt. Das Zentralgefäß zum Beispiel reguliert die sechs Yin – Meridiane und hat Verbindung zum Gehirn. Das Stimulieren des Energieflusses dieses Meridians kann die Energiezufuhr zum Gehirn steigern und die Hirnfunktion verbessern.
- Halten von Akupressurpunkten:
Durch das Halten von Akupressurpunkten lässt sich die Energie in den einzelnen Meridianen anregen oder beruhigen.
- Muskelumprogrammierung:
Mitunter schaltet ein Muskel zum Beispiel infolge einer Verletzung ab und kehrt nicht mehr in seinen Normalzustand zurück. Er verursacht dann bei anderen Muskeln, die mit ihm zusammenarbeiten ebenfalls Fehlfunktionen. Manuelles Stimulieren von Ansatz und Ursprung des Muskels schaltet ihn wieder ein und stellt den Normalzustand wieder her.
- Überkreuzbewegungen:
Sie dienen der Integration der beiden Gehirnhälften. Eine dominante Gehirnhälfte wird durch Überkreuzbewegungen gezügelt während die geschwächte Seite dabei gestärkt wird. Die gleichberechtigte Zusammenarbeit wird dabei gefördert.
- emotionalen Stressabbau:
Emotionaler Streß kann die Hauptursache für eine Muskel-schwäche sein. Goodheart stieß auf die emotionalen Stress-punkte, als er beobachtete, dass sich bei Menschen die unter Streß oder einem Trauma litten, auf der Stirn gerötete Flecken bildeten. Er fand heraus, dass leichtes Halten dieser Punkte während die Person an den Streß dachte, die Wahrnehmung dieses Stresses veränderte. Sie fühlten sich eher in der Lage damit umzugehen. Bei den ESR- Punkten handelt es sich um die neurovaskulären Punkte des Magens. Im Magen verdauen wir nicht nur unsere Nahrung, sondern ebenso unsere Emotionen. Durch Halten der ESR- Punkte verbessert sich die Blutzufuhr zum Magen und zu den Vorderlappen des Gehirns. Dieser Teil des Gehirns reagiert nicht auf vergangene Erinnerungen, sondern arbeitet in der Gegenwart. Die ursprüngliche Ursache des Stresses hat sich weder gewandelt noch aufgelöst, wohl aber die Wahrnehmung und Einstellung des Betreffenden dem Streß gegenüber.
Wie man sehen kann bietet die Kinesiologie diverse Hilfsmittel zum Erkennen und Ausgleichen von Problemstellen. Ergänzt und kombiniert mit der Homöopathie und dem Familienstellen (in Anlehnung an Bert Hellinger) bietet sich ein integrales Behandlungskonzept mit überragender Effektivität durch hohe Zielgenauigkeit und vielschichtige Korrekturmöglichkeit.
Einen detaillierteren Eindruck mit praktischen Beispielen aus meiner Arbeit können sie auf der Seite "Einblick in die Praxis" nachlesen.
Touch for Health ist eine Synthese aus östlicher und westlicher Heilkunst. Sie verbindet Erkenntnisse aus Akupressur, Chiropraktik und Ernährungswissenschaft miteinander.
Durch Touch for Health lassen sich energieschwächende Faktoren ermitteln und durch gezielte Berührungstechniken, die leicht zu erlernen sind, Blockaden lösen und unser Energiehaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.
John F. Thie der Begründer des Touch for Health arbeitete mit Goodheart zusammen. Sein Bestreben war es, die Kinesiologie allen Menschen zugänglich zu machen als eine Technik zur Selbsthilfe. Touch for Health beinhaltet viele Grundkonzepte der angewandten Kinesiologie. Es basiert auf der Energiebalance und benutzt dieselben Muskel- Meridianverbindungen.
Die Testverfahren sind gleich und auch die Korrekturen. Lediglich auf rein chiropraktische Maßnahmen wird verzichtet. Dadurch ist es auch für den Laien geeignet. Es biete jedem die Möglichkeit seine Gesundheit durch Enerigebalance zu pflegen und zu fördern. Touch for Health ist das in aller Welt am weitesten verbreitete System der angewanddten Kinesiologie.
Was bewirkt Kinesiologie und Touch for Health?
Ein Unwohlsein oder eine Krankheit tritt nicht plötzlich auf, obwohl manchmal der Eindruck entstehen könnte. Gewöhnlich resultiert sie aus einem Übermaß an physischem oder emotionalem Streß, das Ungleichgewichte im Körper- Geist- System hervorruft und schließlich zu körperlichen Symptomen führt. Regelmäßige Vorsorge mit Touch for Health kann dieses Überhandnehmen des Stresses verhindern. Unabhängig von den Symptomen balanciert Touch for Health den Körper und bringt ihn durch Auflösung des negativen physischem, chemischen und emotionalen Stresses in den optimalen Zustand um sich selbst zu heilen. Die größte Nachfrage besteht nach dem Ausbalancieren alltäglicher Beschwerden für die sich bisher keine dauerhafte Hilfe finden ließ. Tatsächlich profitiert jeder von der Kinesiologie, der noch Ungeborene wie der alte Mensch, der Gesunde wie der Gebrechliche oder Verletzte, selbst Tiere.

Kinesiologie ist ideal für vorbeugende Gesundheitspflege und in ihrer Version für Laien Touch for Health, kann jeder sie in seiner Familie und bei seinen Freunden nutzen.
Touch for Health konzentriert sich nicht auf bestimmte Symptome sondern testet und korrigiert Ungleichgewichte im ganzen Körper- Geist- System. Deshalb ist die Liste der Gesundheitsprobleme, die sie beseitigen oder lindern kann beinahe endlos. Die Korrekturen regen zur Selbstheilung an.
Beispiele: Allergien, Angst, Bettnässen bei Kindern, Erschöpfungsgefühle, Darmprobleme, Hyperaktivität, Haltungsprobleme, Prüfungsangst, Lernschwierigkeiten, Lese- und Rechtschreibschwäche, Phobien und so weiter.
Beispiel:  Fußverletzung durch einen Sturz von der Treppe
Obwohl der Unfall schon mehrere Jahre zurücklag, traten immer wieder Schmerzen in dem betroffenen Fuß auf. Es wurde eine Muskelbalance nach TFH durchgeführt und im Anschluss daran noch eine ESR. Die Patientin wurde gebeten, sich an die Umstände des Unfalls zu erinnern und möglichst eine Position einzunehmen, die dem Unfallgeschehen entsprach. Indem sie somit möglichst dicht an das damalige Erlebnis herangeführt wurde, konnte über ESR eine Stressablösung erfolgen, die zu einer Schmerzfreiheit führte.
Lernschwierigkeiten
Ein Kind hatte Mühe die Zeichen für "plus" und "mal"(Andreaskreuz) auseinander zu halten. Beim kinesiologischen Test zeigte sich ferner, dass die Ziffer "4" Stress erzeugte. Bei der Altersrückführung stellte sich heraus, dass eine belastende Familiensituation im Alter von 4 Wochen die Ursache für den auf der "4" liegenden Stress war.
Examensangst
Eine Touch For Health Balance, mit dem Ziel in der bevor-stehenden Prüfung sein Bestes zu geben, bewahrte den Prüfungskandidaten zwar nicht vor dem Lernen, ließ ihn aber bedeutend ruhiger in die Prüfung gehen.
Ebenso gut lassen sich Ernährungspläne zusammenstellen und Lebensmittel identifizieren, die für uns evtl. nicht so verträglich sind oder auf die wir allergisch reagieren.